Räxim itegez! Willkommen zum Sabantuy –

Am 21. Juni 2008 in Berlin-Lichtenberg!

Die Völker des Wolga-Ural-Gebietes, vor allem Tataren und Baschkiren, feiern seit Menschen Gedenken das Fest „Sabantuy“, wenn die Zeit der Saat vorbei ist, Keimlinge und Samen Platz im Schoße von Mutter Erde gefunden haben. Neben traditionellem Essen, viel Musik und Gesängen ist es vor allem ein sportliches Fest: Küräsch, der tatarische Ringkampf, Eierlaufen, Balken-Kissenkampf, Wassertragen, Münzentauchen und Steintopfschlagen sind die beliebtesten Wettkämpfe an den Tagen des Sabantuy. Aber auch Spiele und Musik für die Kinder gehören stets zum Programm. Selbst Singen und etwas Vortragen machen das Fest aufregend für Groß und Klein.

Das Sabantuy-Fest der Tataren ist seit 2007 auf der Kandidatenliste der UNESCO für das immaterielle Kulturerbe der Menschheit und wird fünf Kontenenten weltweit gefeiert: Von Sidney bis Helsinki, von Urumči in China über Los Angeles, Toronto, Istanbul oder Kairo bis Prag, Danzig und Berlin. Koordiniert werden die Aktivitäten vom Weltkongress der Tataren mit Sitz in Kasan, der Hauptstadt der Republik Tatarstan in der Rußländischen Föderation. Das größte Sabantuy jeder Saison wird in der tatarischen Hauptstadt als letztes aller weltweiten Feste gefeiert. Auch das letztjährige Lichtenberger Sabantuy war international: Tataren und Gäste kamen aus Luxemburg, Dänemark, den Niederlanden, aus ganz Deutschland, Polen und eine ganze Reisegruppe aus Moskau.

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[1] Es wird angenommen, dass das Sabantuy bereits in der vorislamischen Zeit der Wolga-Bulgaren (7.-13. Jh.) gefeiert wurde. Bei den Baschkiren heißt das Fest Habantuy, bei den Tschuwaschen Akatuy.

 

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