Zum 104. Geburtstag des tatarischen Dichters Musa Dschalil

In Lichtenberg ist es seit einigen Jahren gute Tradition geworden, dass des tatarischen Dichters Musa Dschalil und seiner 10 Genossen gedacht wird, die 1944 durch das Fallbeil in Plötzensee hingerichtet wurden. Denn neben den deutschen Nazigegnern aus dem kirchlichen, kommunistischen, bürgerlichen und jüdischen Widerstand wurden in Plötzensee Angehörige zahlreicher Nationen ermordet, unter anderem die Tataren um Musa Dschalil.

Geboren am 2. Februar 1906 wuchs dieser in einer tatarischen Familie auf. In der Nähe seines Heimatortes Mustafino im Gouvernement Orenburg erhielt er seine erste Bildung in der Koranschule Hussainiye. Bereits als Jugendlicher gründet er die kommunistische Jugendorganisation „Rote Blume“ im Gebiet Orenburg und veröffentlicht 1919 in der Zeitschrift „Kysyl Juldus“ (Roter Stern) erste Gedichte unter dem Pseudonym ,Ketschkäne Dshälil’ (Der kleine Dschalil). Dann erhält er weitere Bildung an den Partei-Militärschulen Orenburg und Kasan und studiert ab 1927 an der Moskauer Staatsuniversität. Musa Dschalil schreibt Bühnenstücke, Gedichte, gibt Kinderzeitschriften heraus und ist ab 1939 Vorsitzender des tatarischen Schriftstellerverbandes in Kasan.

Kurz nach Kriegsbeginn in die Rote Armee einberufen, arbeitet er ab September 1941 an der Volchov-Front in der Redaktion der Zeitung Otvaga (Der Mut). Nach einer Verwundung und Gefangennahme durch die Wehrmacht 1942 findet sich Musa Dschalil wie viele tausend andere Rotarmisten der Wolga-Ural-Völker in den „Ost-Legionen“ der Wehrmacht wieder. Für Tataren, Baschkiren, Tschuwaschen, Udmurten, Mari und Mordowinen wurde die Legion „Idel-Ural“ (tat.: Wolga-Ural) eingerichtet. Die meisten der Legionäre hatten nur die Wahl zwischen Verhungern und Erfrieren im Kriegsgefangenenlager oder dem Dienen als Legionär. Dschalil organisierte innerhalb der Legion eine antifaschistische Untergrundorganisation, wurde verraten und am 10. August 1943 verhaftet. Abgeurteilt vom Reichskriegsgerichts Dresden wegen Desertion, wurde er im Zellengefängnis Berlin-Moabit inhaftiert, wo er auch seine später weltbekannten Gedichte schrieb, herausgeschmuggelt von Mitgefangenen. Am 24. August 1944 wurde er mit seinen Gefährten in Plötzensee hingerichtet.

Im Mai 1945 drangen sowjetische Truppen beim Sturm auf Berlin auch ins Wehrmachtsgefängnis Lehrter Straße vor. Das Gefängnis war bereits geräumt. Der Wind trieb Müll über den leeren Hof. Auf einem Stück Papier entdeckte ein Soldat russische Buchstaben. Es war eine herausgerissene deutsche Buchseite. Er hob sie auf und las: “Ich, der bekannte tatarische Dichter Mussa Dschalil, politischer Häftling im Wehrmachtsgefängnis Moabit, werde wahrscheinlich bald erschossen. Falls diese Notiz einem Russen in die Hände fällt, soll er bitte Grüße an meine Schriftstellerkollegen in Moskau übermitteln.” Dann folgten die Namen der Schriftsteller und die Adresse von Familie Dschalil.
So gelangte die erste Nachricht vom Widerstand des tatarischen Dichters in seine Heimat. Bald nach Beendigung des Krieges fanden auch die zwei kleinen selbstgefertigten Hefte, die etwa hundert Gedichte enthalten auf Umwegen, über Frankreich und Belgien, den Weg nach Kasan. Franz von Hammerstein sagte dazu: „Musa Dschalil schreibt wie Albrecht Haushofer über seine Schuld, seine Hoffnungen, seine Liebe zur Heimat. Es ist ein Wunder, dass uns diese Zeugnisse aus dem Gefängnis, Zeugnisse von Ermordeten überliefert wurden, ähnlich wie auch die Gedichte und Schriften Dietrich Bonhoeffers oder Helmuth von Moltkes, die Harald Poelchau aus dem Gefängnis schmuggelte. Dies waren lebensgefährliche Taten.“ Als Lyrikband wurden seine Gedichte in der  Sowjetunion erstmals 1953 von Konstantin Simonow herausgegeben und kehrten als ‚Moabiter Hefte’ (tatarisch: Moabit däftäre, russ.: Моаби́тская тетра́дь) dann auch nach Deutschland Ost, in die DDR, zurück. Sie erfuhren etliche Auflagen, wie auch in anderen Sprachen von Ungarisch bis Koreanisch. Von hoher Qualität ist besonders die deutsche Übersetzung von Helmut Preißler und Wilhelm Tkaczyk auf der Basis von Interlinearübersetzungen des tatarischen Originals aus dem Berliner Verlag Volk und Welt (1977).

Der Turkologe Prof. Dr. Mark Kirchner schreibt in seinem Artikel „Aspekte der Erinnerung“, daß die Dschalil-Rezeption mit dem Verschwinden der DDR abgenommen habe, jedoch „bleibt Musa Dschälil der Literat, der die tatarische Dichtung weit über die Grenzen seiner Heimat in zahlreichen Sprachen bekannt gemacht hat. Musa Dschälil wird damit einerseits nach dem Ende der Sowjetunion zu einer Identifikationsfigur im Kontext der nationalen Wiederbesinnung der Tataren, auf der anderen Seite repräsentiert er den heldenhaften Kampf der Völker Russlands als Ganzes im Großen Vaterländischen Krieg“. In der Hauptstadt Tatarstans trägt das größte Theater seinen Namen, etliche Plätze, Straßen und Institutionen sind nach ihm benannt und am Dschalil-Denkmal vor dem Kasaner Kreml legen frisch Vermählte ihre Blumen nieder. Auch in Deutschland wird in den letzten Jahren wieder vermehrt auf Dschalil aufmerksam gemacht: Unterschiedliche Vereine, Institute und Publizisten widmen sich dem Erbe des großen Humanisten Dschalil. Ein Dschalil-Archiv ist im Aufbau (Trialog e.V. in Kooperation mit ICATAT), Veranstaltungen in Dresden, Frankfurt und Berlin zum Todestag im August sind geplant, Neuübersetzungen direkt aus dem Tatarischen ins Deutsche sind derzeit in Arbeit.

Nunmehr wird an unterschiedlichen Plätzen Berlins des Dichters und seiner Gefährten gedacht: Auf Initiative der Mitglieder von TAMGA e.V. sowie ihrer Freunde von Trialog e.V. und der Gesellschaft der Freunde der Völker Rußlands e.V. findet man Informationen und Exponate im Heimatmuseum Gatow, in der Gedenkstätte Plötzensee (http://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/06_dt.html), im Geschichtspark Zellengefängnis Lehrter Straße gegenüber dem Berliner Hauptbahnhof und in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, dem sogenannten Bendler-Block. In Lichtenberg wird dem Dichter Dschalil am 27.2. mit Gedichtrezitationen und einem Vortrag gedacht. Anschließend werden alle Gäste mit den Mitgliedern von TAMGA e.V. traditionelle tatarische Speisen zubereiten, Tee trinken und sich über zukünftige Projekte unterhalten.

Musa-Dshalil-Abend + Tatarische Küche am 27.2.2010 ab 18.00 Uhr in der Kiezspinne FAS.

Räxim itegez! Рэхим итегез! – Herzlich Willkommen!

In Deutschland

Von Musa Dschalil 19. Dezember 1943

Bist Du das Land, in dem einst Marx geschrieben,

das Schillers Freiheitsglut entfacht?

Gefesselt hat man mich hierher getrieben;

Zum Sklaven haben Deutsche mich gemacht.

Wo ist dein strahlendes „Rot Front!“ geblieben?

Wohin verschwand der Revolutionär?

Warum hat man mich hier brutal verprügelt,

mich, der ich gern ein Sohn der Klara wär?!

Hab ich dich etwa so mir ausgemalt,

als ich an Goethes Werken mich berauscht?

In welchem Saal in diesem Land erstrahlt

Beethovens Klang, dem ich gebannt gelauscht?

Der Heines Verse liebt, dem legt man jetzt

in Heines Heimat Eisenfesseln an,

der leckt das Eis vom Kerkergitternetz,

wo Karls und Rosas warmes Blut verrann.

Ich seh kein Sonnenlicht, seh Wolken bloß,

seh Blut und Tränen über deinem Land,

kenn deine Schlösser nicht, kenn nur ein Schloß

vor Zellen, das auch Thälmann schon gekannt.

Очертания Торонто уперлись своими макушками в кленово-осеннее облачное небо. В свое время мне пришлось многому учиться, и сейчас меня переполняют эмоции, я полон благодарности. Но начну с самого начала и по порядку. Это будут мои путевые заметки. Я сижу в самолете компании Эйр-Канада, позади – дорога, которая больше чем просто командировка…
В мире есть такие уголки, которые обычно не ищут и даже не мечтают побывать там, которые так далеки! До сих пор таким местом для меня была Америка. Вовсе не по причине того, что нам внушили политический антиамериканизм. Это скорее связано с политикой Вашингтона, но никак не с людьми, населяющими этот континент, и их кульурой. Когда мне было тринадцать, я был фэном Нила Янга, и насколько моя жизнь была бы беднее без хорошего хардкор Slapshot из Бостона или блюзов Джонни Винтера!
Нет, нет, это было, скорее, такое чувство, которое въедается, пожалуй, таким образом, как если бы ты не выносил запах двухтактного двигателя, не мог есть гречневую кашу и пить водку. Мне все это нравится. А многие этого не выносят. Зато им нравится рестлинг, МакДональдс, Обама и Статуя Свободы. Чтобы презентовать мою работу на англосаксонском – а слово «татар» здесь до сих пор пишут «тартар»! – я отправился в путь против Всемирной стрелки, в направлении страны Оз. Во всех моих поездках я стараюсь использовать максимум возможностей при минимуме ресурсов: Венера – добрая душа татар из Берлина – позаботилась о том, чтобы меня приняли в семье. В семье Самерхановых. Из Торонто.
Меня встретили в аэропорту, сердечно угостили в час ночи, и я практически не заметил разницы в пребывании, было ли это в Елабуге или в Акмесджите. И только утром, когда Фарида и Ильдар везли меня в институт, картина обрела четкие очертания: силуэты Торонто, пригороды, как я их видел по телевизору, Чайна-таун без китайцев – было еще слишком рано – да, я действительно в Америке. Я не чувствовал стеснения или какой-то угнетенности, как позже выяснилось, все больше американцев испытывают эти ощущения и бегут, используя свое гражданство, в «социалистическую» Канаду. Страховка по безработице, бесплатное посещение врачей – и почти не ощущаешь американской защитной иллюзии или изоляции. Все это делает страну кленового листа очень привлекательной, считают мои гостеприимные татарские хозяева. Семья брата и сестры Самерхановых – это татарская мозаика, это мне знакомо уже по многим встречам: со стороны отца из Казани, выросли в Уфе, в Башкортостане, а теперь в Богом осененной стране Канаде. «Насколько охотно эта огромная страна принимает пришельцев и кормит их, стало ясно еще по прибытии сюда первых европейцев», – рассказал Тагир Ганеев, бывший президент Союза татар Торонто, – «когда перво-наперво местные индейцы показали белым, как ловить индеек. Это стало основой для выживания «бледнолицых» и главной частью ритуала Дня Благодарения в Северной Америке». Родственные отношения между тюркскими народами остаются большой и серьезной темой как раз в диаспоре. Не удивительно, что день туземных народов отмечается здесь, в Торонто, представителями «первой нации» совместно с другими народами. Так, почти 2000 татар и более 1000 якутов принимают в этом участие совместно с Тюркской общиной. Союз татар Торонто «Берлек», у которых я был в гостях, был основан с нуля горсткой авктивистов, сплотившихся вокруг Тагира Ганеева и Мирслу Арслановой. Поначалу это было объединение всех татар Торонто, в том числе и крымских и добруджинских татар. Но языковые различия приехавших были слишком большими: с одной стороны – румынский и добруджинско-татарский, с другой – русский и казанско-татарский, так что пока тесного сотрудничества не получилось, но связи и контакты сохранились. Молодежь почти не говорит по-татарски, что огорчает старшее поколение. Но молодые считают, что это дает им другие шансы: «Мы лучше говорим по-английски, так нам легчи налаживать контакт с другими». Так получилось, что в интернете есть две странички: одна – крымских татар в Торонто, и другая – объединения волжских татар. но люди встречаются на совместных праздниках, поддерживают связи. На сабантуй ежегодно приходит до 300 человек, не все из 2000 татар Торонто активны, в этом отношении эта диаспора мало чем отличается от других.
То же самое подтвердил Саит Оджаклы, аспирант университета Торонто, кафедра Ближнего и Среднего Востока. Его предки выехали в XIX веке из Крыма в Османскую империю, сначала в Анкару и Байбурт, позже они поселились в Эскишехире. Саит бей писал свою магистрскую работу у профессора д-ра Виктора Остапчука, специалиста по истории крымских татар и казаков. А сейчас он работает (по-прежнему под руководством Остапчука) над своей кандидатской диссертацией «Война и дипломатия Крымского ханства в XVII веке». Он является членом организации крымских татар Торонто, правда, не очень активный.
Он тоже рассказал о том, что языково-культурные барьеры мешают быть ближе друг к другу. Большая часть членов организации являются выходцами из Румынии, а также из Турции. После докладов и дискуссии (см. Нашу рубрику «Татарика –пространство науки», Altabash Nr. 56, 2009) мои гостеприимные хозяева повезли меня на Ниагарский водопад, совершенно впечатляющее явление природы; кругом толпилось огромное количество пестрых и разноязыких туристов. В последний день моего визита в Канаду меня пригласили отметить День Благодарения, хотя это не стояло в моих планах. Как трогательно заботились обо мне Фарида и Ильдар! Это полностью соответствовало моей теории «гомо совьетикус»: социализированы в «реально существующем социализме», в сочетании с вежливостью и долей невозмутимости – иначе и быть не могло! После праздничного обеда по случаю Дня Благодарения Мирслу Арсланова также заметила: «Мы встретились как чужие, а теперь сидим вместе, словно знаем друг друга давным-давно, и расстанемся как друзья». Насколько чужими и чуждыми остались для меня некоторые ганноверские вечеринки, я понимаю это только теперь, смотря на это со стороны по-новому. (По бортовому радио в самолете сейчас передают кантри-римейк песни Down to the river side, которую когда-то исполнял квартет религиозных песнопений Golden-Gate, у моих родителей в их фонотеке была такая пластинка).
На обратном пути в Мюнхен я наслаждаюсь вкусом великолепного экспортного пива из Ванкувера, читаю последние статьи в русско-канадском журнале «Самовар», радио route country canada развлекает пассажиров. Я ловлю себя на том, что начинаю понимать грусть кантри мьюзик, не как воспоминания о вечерах у костра в лагере во времена ГДР, а как жизнеощущение постоянно присутствующей тоски по родине местного населения, которое объединило в себе многие народы. Каждый мечтает о своей родине, но у него есть уже и новая родина: Канада. Татары, турки, русские, курды, калмыки, якуты и еще более двухсот языков земли разделили эту мечту, и все же каждый видит ту, другую родину, когда смотрит в зеркало утром, чистя зубы, или в зеркало заднего вида в своем автомобиле, мчась по автостраде, заглядывая в холодильник или отвечая на вопросы внуков. Удивительно, сколько можноиспытать за два дня, непостижимо, как стремительно оставляет татарские следы этот город. Тяга к дальним поездкам, которая резко меняется за несколько дней вдали от дома в тоску по родине – раньше мне это было известно только во время поездок по железной дороге,когда я возвращался домой из Крыма, с Арарата и после ночей с обильным возлиянием в Татарстане…
Спасибо, Мирслу, спасибо,Ильдар, Фарида, Никита и бабуля Гакилэ Шакировна Хальфина. Я снова приеду в татарскую Канаду, с семье, Алла бирсэ.
А по радио можно было услышать We were born before the
wind, we were born younger than the sun…

Мисте Хотопп-Рике,
Самолет Торонто-
Мюнхен

Im Kieler Magazin-Verlag ist eine Broschüre zur Geschichte von bzw. Vorurteilen über Tataren erschienen. Sie wendet sich vornehmlich an einLesepublikum, das sich mit der Thematik noch nicht eingehend befasst hat. Geeignet ist die Broschur als Einstieg in das große Thema Ost-West(-Gegensätze), Islam in Europa und Xenophobie vor allem für Schüler der oberen Klassen und Erstsemester relevanter Studiengänge. (Verlags-Annonce hier > tataren)

Aus der Verlagsreklame:

„Bei Dir sieht es ja aus wie bei den Tataren“, sagt eine Mutter hierzulande schon mal zum Kind, das sein Zimmer nicht aufgeräumt hat. Die wenigsten Mütter wissen allerdings, wie es „bei den Tataren“ aussieht, man sagt das eben so.

Werden die Kinder älter, laden sie schon mal Freundinnen und Freunde zu einer Party ein, wenn die Eltern nicht zu Hause sind. „Wie die Vandalen“ hätten sich diese benommen, erfährt die Nachbarin am nächsten Tag von den geschockten Eltern. Wie Vandalen sich benehmen, wer sie sind, ist auch den wenigsten Eltern bekannt – aber schließlich weiß man ja, was „Vandalismus“ ist. Es gibt viele Vorurteile, die auf Angst vor Fremden und vor dem Fremden beruht. Den Anderen werden Eigenschaften angedichtet, die sich im Laufe der Zeit weit von der Realität entfernt haben. cover
Diese Broschüre stellt die Vorurteile gegen Tataren der Realität gegenüber. Sie zeichnet nach, wie sich Erkenntnis und Einbildung in Deutschland entwickelten, betrachtet wird die Zeit seit dem „Tatarensturm“ 1241. Die Tataren haben viele Spuren hinterlassen, in Ortsnamen und in der Küche, in der Literatur und in Redewendungen. Und: Sie leben heute mitten unter uns, mitten in Deutschland.
Eine gute Gelegenheit also, Vorurteile mit Realitäten zu vergleichen. Und ein Appell an alle, nicht unbedacht von „den“ Tataren zu sprechen, genauso wenig wie von Vandalen, Hunnen oder Hottentotten.

TAMGA Theatergruppe mit neuem Stück in die Wintersaison

Mit dem Sumpfgeist Kikimora, pfiffigen Kindern, Hasen und Eichhörnchen, dem Schneeflöckchen „Cнегурочка” und einer wandelnden Sylvesterglückwunschkarte macht sich die Theatergruppe des TAMGA e.V. auf in den deutsch-tatarischen Winter-Märchenwald. Die Sylvesterkarte und das Neujahr haben einige Abenteuer zu überstehen, bevor das Jahr 2010 beginnen kann. Werden Wassja, Burunduk – das Eichhörnchen – und Häschen das neue Jahr fröhlich, gesund und mit vielen Geschenken erleben? Werden die bunten Neujahrskarten der Kikimora entkommen und den Menschen Glück wünschen können?

kikimoraTAMGAMitwirkende bei dem neuen Stück sind Läylä Gerassimov (Kikimora), Elina Vildanov (Wasja), Susanne Scholz (Silvesterkarte), Aysylu Yakhina (Neujahr) sowie Rosa und Lilli Hotopp (Häschen und Eichhörnchen).

Театральная труппа ТАМГА представляет новую постановку зимнего сезона

Вместе с обитательницей болота Кикиморой, смекалистыми детьми, зайцами и белочками, Снежинкой-Снегурочкой и волшебной новогодней Открыткой Пожеланий, театральная труппа Тамга отправляется в немецко-татарский зимний Лес Сказок. Новогодняя  Открытка и Новый Год приготовили приключения, через которые нужно пройти, чтобы Год-2010 мог начаться. Проведут ли Вася, Бурундук — Белочка — и Зайчик новый год весело, здорово и с множеством подарков? Смогут ли яркие новогодние открытки избежть рук Кикиморы и пожелать людям счастья?

В новой постановке принимают участие Лейла Герасимова (Кикимора), Элина Вильданова (Вася), Сюзанна Шольц (Новогодняя открытка), Айсылу Яхина (Новый Год), а также  Роза и Лилли Хотопп (Зайчик и Белочка).

Die Mitglieder des interkulturellen Integrationsvereins Nurettin Alphan Tuncer und Mieste Hotopp-Riecke betreuen als Projektbereich von TAMGA e.V. das “ZWEIHEIMISCH – Institut für Integrationsforschung”. Außeruniversitäre Forschung ist ein wachsender Sektor in unserer Wissenschaftslandschaft und Bereiche wie Integrations-, Migration-  und Identitätsforschung entsprechen den Bedürfnissen unserer Einwanderungsgesellschaft bisher nur bedingt. Durch Forschungs- und Publikationsprojekte möchten wir ein Teil dazu beitragen, diese Lücken zu schließen.

zweiheimisch –>> zweiheimisch im netz

 

 

Vertreter tatarischer Vereine waren eingeladen ins Auswärtige Amt

Vor acht Wochen wurde von tatarischen Verbänden in Deutschland eine Kampagne für die Achtung der Menschenrechte der tatarischen Völker der Ukraine und der Russländischen Föderation gestartet. Anlass waren die anhaltend desaströse Lage auf der Krim und ein Hungerstreik von Krimtataren in Kiew sowie die unzumutbare Knebelung der Sprachrechte der `kleinen Völker` der Russländischen Föderation. Der Apell wird von vielen internationalen Organisationen (FUEN, Domowina, Turkmenistan-Human-Rights-Initiative, Deutsch-Kaukasische Gesellschaft und viele andere) unterstützt und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hatte eine bundesweite Pressekampagne dazu gestartet. Die Initiatoren des Appells „Wir sind in Sorge“ waren nun in Berlin auf Einladung des Auswärtigen Amtes zu Gast bei Dr. Peter Kettner (Referent für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe), Jan Kantorczyk (Leiter der Abteilung Europarat) und Claudia Miller (Ukraine-Referentin).

Die Delegation der Gäste bestand aus Celi Osman, Vorsitzender der Landsmannschaft der Krimtataren in Deutschland e.V., Venera Vagizova, Vorstand bei Tatarlar Deutschland e.V. und Chefredakteurin der Zeitschrift Altabash, Ildar Kharissov, Präsident der Gesellschaft für Osteuropa-Förderung, Rais Khalilov, Vorsitzender des Tatarisch-Baschkirischen Kulturvereins und Mieste Hotopp-Riecke, Vorstandsvorsitzender von TAMGA e.V. und Turkvölker-Experte der GfbV.

Während Celi Osman und Mieste Hotopp-Riecke herzliche Grüße und den Wunsch nach Zusammenarbeit von Refat Tschubarow, dem Präsidenten des Weltkongresses der Krimtataren, überbrachten und eindringlich die besorgniserregende Lage der Krimtataren schilderten, warnten Venera Vagizova, Rais Khalilov und Ildar Kharissov vor einem Abbau der Minderheitenrechte in der Russländischen Föderation und dem wachsenden Mißtrauen gegenüber großen Teilen der nichtrussischen Völkern der Föderation. Refat Tschubarow und Ali Khamsin, Beauftragter für Außenbeziehungen des Medshlis, hatten durch die Landsleute in Deutschland auch Dokumente und eine aktuelle Lageeinschätzung übergeben lassen, die auf reges Interesse der Diplomaten stießen. Alle Aktivisten betonten, dass sie keine Politiker seien, sondern aus Sorge um die Landsleute in Tatarstan und auf der Krim Kontakte vermitteln möchten, Informationen weitergeben und Hilfe eruieren möchten. Die Lage in der Russländischen Föderation als auch in der Ukraine betreffs der nationalen Minderheiten sei zum Äußersten gespannt.

IMGP1542 - Kopie

kharissov hotoppRiecke Osman Vagizova Khalilov

Die Vertreter des Auswärtigen Amtes boten Hilfe bei Suche nach geeigneten Wegen an, auf denen sowohl den Tataren in der RF als auch den Krimtataren geholfen werden könne; den Wolga-Tataren in Bezug auf ihre Sprachrechte, den Krimtataren in Bezug auf Sprach-, Land- und politische Rechte. Besonders auffällig war bei allen Unterschieden der ukrainischen und russländischen Gesellschaft, dass die Minderheitenrechte in beiden Staaten in unzumutbare Bereiche zurückgedrängt werden. In Zukunft sollen über europäische Instanzen wie den Europa-Rat und den Sozialrat der Vereinten Nationen in Genf aber auch über die bilateralen russisch-deutschen und ukrainisch-deutschen Parlamentariergruppen des Deutschen Bundestages geeignete Möglichkeiten gesucht werden, den nationalen Minderheiten Unterstützung zukommen zu lassen. Vereinbart wurden konkret Informationsaustausch  zu humanitären Fragen betreffs der tatarischen Völker, Beratung bei der Suche nach politisch-diplomatischen Partnern in Deutschland und die Vorbereitung eines Besuches einer Delegation des Medschlis der Krimtataren in Deutschland, um Kooperationen im Bereich Tourismus, Wirtschaft, Bildung und Kultur in die Wege zu leiten.

Die Atmosphäre des Gespräches war geprägt von Interesse, Verständnis und hilfsbereitem Entgegenkommen. Die Beziehungen der tatarischen Verbände sollen auf Wunsch des Auswärtigen Amtes kontinuierlich beibehalten werden und als Quelle der Information für die Diplomaten ausgebaut werden, im Sinne der Minderheiten der Ukraine und Russlands und also im Sinne von Demokratisierung und europäischer Integration.

Mieste Hotopp-Riecke & Venera Gerassimov-Vagizova, Berlin

Понимание и поддержка

rferlПредставители татарских организаций были приглашены в германский МИД

Восемь недель назад был дан старт кампании татарских организаций в Германии по соблюдению прав человека татарских народов Украины и Российской Федерации. Поводом для этого послужили продолжающая оставаться бедственной ситуация в Крыму и голодовка крымских татар в Киеве, а также недопустимое подавление права на язык «малых народов» в Российской Федерации. Призыв был поддержан многими международными организациями (Федеральным Союзом Европейских Национальных Меньшинств, Домовиной (Союз лужицких сорбов), Инициативой за права человека в Туркменистане, организацией Германия-Кавказ и многими другими), а Общество содействия народам, нахрдящимся в опасности, дало старт кампании в прессе. Инициаторы призыва «Мы обеспокоены!» были приглашены в Берлин в германский МИД на встречу с г-ном доктором Петером Кеттнером (референт по проведению политики в области прав человека и гуманитарной помощи), Яном Канторчиком (руководитель отдела Совета Европы) и сотрудницей МИДа Kлаудиём Mиллером, курирующей Украину.

Гости были представлены на встрече следующими лицами: Джели Осман, председатель землячества крымских татар в Германии, Венера Вагизова, сопредседатель правления союза татар Германии «Татарлар Дойчланд» и главный редактор журнала АлТаБаш, Ильдар Харисов, президент Общества содействия Восточной Европе, Мисте Хотопп-Рике, председатель правления межкультурного общества ТАМГА и эксперт по тюркским народам общества содействия народам, которым угрожает опасность, а также Раис Халилов, председатель татарско-башкирского культурного центра.

Во время беседы Джели Осман и Мисте Хотопп-Рике передали приветы и пожелания плодотворного сотрудничества от имени Рефата Чубарова, а также доложили о вызывающем озабоченность сегодняшнем положении крымских татар; Венера Вагизова, Ильдар Харисов и Раис Халилов выразили обеспокоенность продолжающимся наступлением на права национальных меньшинств в Российской Федерации и растущим недоверием в отношении отдельных групп нерусских народов федерации. Рефат Чубаров передал через крымскотатарских соотечественников, проживающих в Германии, документы и обзор сегодняшнего положения, что вызвало заметный интерес дипломатов. Все активисты подчеркнули, что они – не политики, но их беспокоит судьба своих соотечественников в Татарстане и в Крыму, и они хотели бы наладить контакты, информационное обеспечение и поступление помощи. Положение в Российской Федерации, так же, как и в Украине в том, что касается национальных меньшинств, остается напряженным.

v.l.n.r.: Khalilov, Kharissov, Osman, Vagizova, Miller, Hotopp-Riecke, Kettner, Kantorczyk

Представители германского МИДа предложили помощь в поиске подходящих путей для оказания содействия как татарам в РФ, так и крымским татарам в Крыму: казанским татарам в том, что касается их права на язык, крымским татарам – в отношении прав на язык, землю, страну, а также их политических прав. Особенно поразило, что при всех различиях украинского и российского общества национальные меньшинства оказываются в недопустимых условиях, когда речь идет о попрании их прав. В будущем необходимо заняться поиском приемлемых решений, как оказать поддержку национальным меньшинствам, и прежде всего – через европейские инстанции, как то Совет Европы и Совет ООН по социальным вопросам в Женеве, а также через двусторонние российско-германские и украинско-германские парламентские группы. Стороны пришли к конкретным договоренностям об информационном обмене по гуманитарным вопросам касательно татарских народов, консультаций при поиске политико-дипломатических партнеров в Германии и подготовке визита делегации Меджлиса крымских татар в Германию, чтобы найти пути сотрудничества в области туризма, экономики, образования и культуры.

Беседа прошла в атмосфере искреннего интереса, понимания и готовности идти навстречу друг другу. По желанию МИДа отношения с татарскими организациями должны и впредь поддерживаться с целю обмена информацией, в ключе освещения положения национальных меньшинств в Украине и в России, а также демократизации и европейской интеграции.

Мисте Хотопп-Рике, Венера Вагизова, Берлин

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Понимание и поддержка

Визит  активистов крымскотатарских и татарских общественных организаций Германии в МИД ФРГ


Около двух месяцев назад, активисты ряда общественных организаций, объединяющих крымских татар и татар, проживающих в Германии, выступили с инициативами, призванными обратить внимание официальных властей Германии и немецкой общественности на нарушение прав человека в России и Украине.

Поводом для таких инициатив послужили длительная акция протеста крымских татар у стен Кабинета Министров Украины и голодовка его участников, а также дискриминационные действия российской власти в сфере образования на родных языках, направленные, по сути, на полную ассимиляцию «малых» народов» Активность инициаторов,  благодаря помощи Общества содействия народам, находящимся в опасности, получила освещение в местных СМИ. На днях  инициаторы призыва «Мы обеспокоены!» были приглашены в Берлин, в МИД Германии, на встречу с доктором Петером Кеттнером (референт по проведению политики в области прав человека и гуманитарной помощи), Яном Канторчиком (руководитель отдела Совета Европы) и сотрудницей МИДа, курирующей Украину.

Гости были представлены на встрече следующими лицами: Джели Осман, председатель землячества крымских татар в Германии, Венера Вагизова, сопредседатель правления союза татар Германии «Татарлар Дойчланд» и главный редактор журнала «АлТаБаш», Ильдар Харисов, президент Общества содействия Восточной Европе, Мисте Хотопп-Рике, председатель правления межкультурного общества ТАМГА и эксперт по тюркским народам общества содействия народам, которым угрожает опасность, а также Раис Халилов, председатель татарско-башкирского культурного центра.

Во время беседы Джели Осман и Мисте Хотопп-Рике выступили с пожеланиями организации встречи делегации Меджлиса крымскотатарского народа во главе с его Председателем, народным депутатом Украины, многолетним заключенным советских лагерей Мустафой Джемилевым, а также  официальных представителей Украинского государства с полномочными представителями Правительства Германии. На такой встрече, по мнению собеседников, могли бы быть обсуждены вопросы участия Германии в оказании всесторонней помощи крымскотатарскому народу в его обустройстве и возрождении на своей Родине.

Все активисты подчеркнули, что они – не политики, но их беспокоит судьба своих соотечественников в Татарстане и в Крыму, и они хотели бы содействовать налаживанию контактов, взаимопонимания и информационного обеспечения о положении своих соотечественников. Представители германского МИД акцентировали внимание своих собеседников на важности и роли европейских институций, специально уполномоченными для решения проблем, в сфере обеспечения прав национальных меньшинств и самобытных народов.

Беседа прошла в атмосфере искреннего интереса и  понимания. Участники встречи договорились о дальнейшем сотрудничестве в вопросах прав человека и прав народов.

Отдел внешних связей Меджлиса крымскотатарского народа

 

Татарлар герман тышкы эшләр министрлыгында

08.09.2009

Германиядә яшәүче Кырым һәм Казан татарларын берләштерүче иҗтимагый оешмалар рәсми Берлинне Русия һәм Украинада кеше хокукларының бозылуына игътибар итәргә чакырган иде. Шушы көннәрдә алар Германиянең тышкы эшләр министрлыгында булды.

Германиядә яшәүче Кырым һәм Казан татарларын берләштерүче берничә иҗтимагый оешмалар шушы белдерүе белән ике ай элек чыккан иде. Аларга Татарстан һәм Кырымдагы хәлләр белән кызыксынган герман ватандашлары да кушылды. Белдерүдә алар Германия хакимиятен Русия һәм Украинада кеше хокукларының бозылуына игътибар итәргә чакырган иде.

Мөрәҗәгать ясауга Германия татарларын ике нәрсә этәргән – беренчедән, Кырым татарларының үз җирләрендә һаман да яшәү өчен җир ала алмый интегүе, Кырым хөкүмәтенең моңа төрлечә аяк чалуы, һәм икенчедән, Русиядәге федераль хөкүмәтнең кече милләтләр, аерым алганда татарларның милли-мәдәни ихтиаҗларын кайгыртмавы, аларны әкренләп ассимиляцияләве.

Шушы көннәрдә татар халкы киләчәге турында борчылучы шушы төркем Берлинга, Германиянең тышкы эшләр министрлыгына чакырылды. Биредә алар министрлыкта кеше хокукларын яклау бүлегендә эшләүче Петер Кеттнер, Европа шурасы бүлеге җитәкчесе Ян Конторчиком белән очрашты.

Рәсмиләр белән очрашкан төркемгә Кырым татарларының Германиядәге вәкиле Җәли Осман, “Татарлар Дойчланд” берлеге идарәсе рәистәше Венера Вәгыйзова, Көнчыгыш Европа белән теләктәшлек җәмгыяте башлыгы Илдар Харисов, ТАМГА мәдәниятара җәмгыяте идарәсе җитәкчесе Миесте Һоттоп-Рике, Татар-башкорт мәдәният үзәге рәисе Рәис Хәлилов кергән.

Сөләшү вакытында Җәли Осман, кырым татарларының Мәҗлес оешмасының Германия хөкүмәте вәкилләре белән очрашырга теләвен әйткән. Ул очрашуда Германия хөкүмәтенең кырым татарларына ни рәвешле ярдәм итә алу мәсьәләсе каралырга мөмкин.

Шушы төркемнең “Wir sind in Sorge” – “Без борчылабыз” дип аталган белдерүе Германиянең һәм Европадагы башка кайбер илләрнең мәгълүмат чараларында яктыртылды. Мөрәҗәгатьне имзалаучылар, үзләренең сәясәтче булмавын, әмма Татарстан һәм Кырымдагы милләттәшләренең проблемалары белән кызыксынуын, аларга ярдәм итәргә теләвен белдерә.

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Qirim Haber Ajansi

Activists of Crimean Tatar and Tatar NGOs of Germany visit FRG Ministry of Foreign Affairs

2009-09-07 18:32:37
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Recently, activists of the Crimean Tatar and Tatar NGOs of Germany expressed their anxiety about the fate of their compatriots in Crimea and Tatarstan at the Ministry of Foreign Affairs of Germany. This was reported to the QHA news agency by the Foreign Relations Division of the Majlis of the Crimean Tatar people.
Particularly, as it was specified in the division, the initiators of the appeal “We became anxious” were invited to Berlin, to the Foreign Ministry of Germany, to meet with Dr. Peter Kettner (reviewer for policy on human rights and humanitarian aids), Jan Kantortschik (Chief of the Division on the Council of Europe) and an employee of the Foreign Ministry who supervises the Ukraine’s issues.
The leader of the Crimean Tatar clannishness in Germany Celi Osman, Co-chairperson of the Board of the Union of Tatars in Germany ‘Tatarlar Deutschland’ and editor-in-chief of the AlTaBaş magazine Venera Vagizova, President of the Society for Eastern Europe Ildar Harisov, the Board Chairman of Intercultural Society Tamga and expert on Turkic peoples of the Society for Threatened People Mieste Hotopp-Riecke as well as leader of the Tatar-Bashkir cultural centre Rais Halilov were invited to the meeting.
During the meeting, Celi Osman and Mieste Hotopp-Riecke made a speech with the wishes to organize a meeting of the delegation of the Mejlis of the Crimean Tatar people, headed by its Chairman, Ukrainian MP, long-term prisoner in the Soviet prison camps Mustafa Cemil as well as official representatives of the Ukrainian state with the authorized representatives of the Government of Germany. According to them, issues of German participation for comprehensive assistance for the Crimean Tatar people for their resettlement and rebirth on their Homeland could be discussed at such meeting.
All activists stressed that they are not politicians but they are concerned about the fate of their compatriots in Tatarstan and Crimea and they would like to assist to establish contacts as well to mutual understanding and provide information on the situation of their compatriots. In turn, representatives of the German Foreign Ministry emphasized the importance and role of the European institutions, specifically authorized to settle the problems in the field of minority rights and peoples with cultural identity. “The participants of the meeting agreed on further cooperation on issues of human rights and the rights of peoples” – was concluded in Milli Majlis’s division.
As QHA reported, earlier activists of a number of NGOs that united the Crimean Tatars and Tatars living in Germany, had initiated to draw the attention of the Germany’s authorities and the German public to the human rights abuses in Russia and Ukraine.
The reason for these initiatives has served long protest of the Crimean Tatars near in front of the Cabinet of Ministers of Ukraine and the hunger strike of its participants as well as the discriminatory actions of the Russian authorities on the spheres of education in mother tongue, aimed essentially to the full assimilation of the ‘small’ peoples.
Nara Nariman   qhax100

Almanya’daki Kırım Tatar ve Tatar aktivistleri, Almanya Dışişleri Bakanlığına ziyaret gerçekleştirdi

2009-09-07 17:40:00
Geçtiğimiz günlerde Almanya’daki Kırım Tatar ve Tatar sivil toplum teşkilatları aktivistleri, Almanya Dışişleri Bakanlığında Kırım ve Tataristan’daki yurttaşlarının gelecekleri ile ilgili endişelerini dile getirdiler.
Kırım Tatar Milli Meclisi (KTMM) Dış İlişkiler Departmanından QHA’ya verilen bilgilere göre, sivil toplum teşkilatlarının gerçekleştirdikleri “Biz endişeliyiz!” adlı eylemi çerçevesinde eylem başlatıcıları, Almanya Dışişleri Bakanlığına davet edildiler. Aktivistler  Dr. Peter Kettner (İnsan Hakları ve İnsani Yardım Alanında Siyaset Uzmanı), Jan Kantorczik (Avrupa Konseyi Departman Başkanı) ve Dışişleri Bakanlık Ukrayna görevlilisi Claudia Miller heyetle bir araya geldiler.
Almanya Kırım Tatar Cemiyeti Birliği Başkanı Celi Osman, Tatarlar Deutschland Almanya Tatarları Birliği Yönetim Kurulu Ortak Başkanı ve Altabaş Dergisi Yazı İşleri Müdürü Venera Vagizova, Doğu Avrupa’yı Destekleme Cemiyeti Başkanı İldar Harissov, TAMGA Kültürlerarası Cemiyeti Başkanı ve Tehlike Altında Kalan Halkları Destekleme Birliği (GfbV) Türki Halklardan Sorumlu Uzman  Mieste Hotopp-Riecke ve Tatar ve Başkurt Kültür Merkezi Başkanı Rais Halilov; davet edilenlerin arasında yer aldılar.
Görüşme esnasında KTMM Başkanı ve Ukrayna milletvekili Mustafa Abdülcemil Kırımoğlu başkanlığındaki heyetin ve aynı zamanda Ukrayna Devletinin resmi temsilcilerinin Almanya yetkili hükümet temsilcileri ile bir görüşmenin organize edilmesini istediklerini dile getiren Celi Osman ve Mieste Hotopp-Riecke, bu tür görüşmede Almanya’nın Kırım Tatar halkının vatanlarında yeniden yerleşmesi ve dirilişinde her yönlü yardımda katkı konularınınn alınabileceğini belirttiler.
Siyasetçi olmadıklarını özellikle vurgulayan tüm aktivistler, Tataristan ve Kırım’da yaşayan yurttaşlarının geleceklerinden endişeli olduklarını ve ilişkilerin kurulması, karşılıklı anlayış ve  yurttaşlarının içinde bulundukları durumları ile ilgili etkili  bilgi alışverişinde katkıda bulunmak istediklerini açıkladılar.
Öte yandan Almanya Dışişleri Bakanlığı temsilcileri, görüşmede muhataplarının dikkatlerini, milli azınlıklar ve özgün halkların haklarının korunması konusunda odaklanmış yetkili bir takım Avrupa kuruluşlarının rol ve önemleri üzerine çekti.
Görüşmede tarafların insan ve halk hakları  konularında işbirlğini sürdürmeyi kararlaştırdıkları belirtildi.
Daha önce Kırım Tatarlarının Ukrayna Bakanlar Kurulu binasının önündeki açlık grevli protesto eylemleri ve Rusya’nın azınlıkları asimile etme amacı ile ana dillerinde eğitim alma alanında yürüttüğü ayırımlcılıktam dolayı Almanya’daki Kırım Tatar ve Tatar Sivil Toplum Teşkilatları, Almanya’nın resmi hükümetinin ve Alman kamuoyunun  Rusya ve Ukrayna’da gerçekleşen insan hakları ihlallerine dikkatlerini çekmek amacı ile eylemler gerçekleştirmişti.
QHA
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Milli azchyilyiklar yardәm kөtә

04.09.2009 InterTat xäbärläri logo
Monnan sigez atna elek Almaniyanen tatar oeshmalaryi tarafyinnan oeshtyiryilgan Ukraina һәm Rossiyadә yashәyche tatarlarnyin keshe hokuklaryin yaklau buencha kampaniya bashlanyip kitte. Әlege kampaniya bashlanunyin tөp sәbәbe — Ukraindagyi kyiryim tatarlaryinyin avyir hәldә buluyi, Kievta alar tarafyinnan iglan itelgәn achlyik akciyasenen dәvam itye һәm Rossiyadә «keche halyiklarnyi» yz tellәren saklarga, өirәnergә bulgan hokuklaryinnan mәhrym itergә tyiryishu.

Almaniyadәge tatar oeshmasyinyin bu kampaniyase kyp kenә halyikara oeshmalarda telәktәshlek taptyi, mәglәmat charalaryinda chagyilyish taptyi. Kampaniyane oeshtyiruchyilar Berlinga Almaniyanen Chit il eshlәre ministrlyigyina ochrashuga chakyiru aldyi. Biredә alar keshe hokuklaryi һәm gumanitar yardәm өlkәsendәge sәyasәtne ytkәry buencha referant Peter Kettner, Evropa Sovetyinyin bylek җitәkchese Yan Kantorchik һәm Chit il eshlәre ministrlyigyinyin Ukrainanyi kyzәtyche hezmәtkәre belәn ochrashtyi.

Karshyi yaktan ochrashuga isә Almaniyadәge kyiryim tatarlaryinyin yaktashlar oeshmasyi rәise Celi Osman, Almaniyanen «Tatarlar Doichland» tatarlar berlege idarәse җitәkchese, «AlTaBash» gurnalyinyin bash redaktoryi Venera Vәgyiizova, Kөnchyigyish Evropaga yardәm ity berlege prezidentyi Ildar Harisov, «Tamga» mәdәniyatara oeshma idarәse rәise, kurkyinyich astyinda kalgan halyiklarga yardәm ity oeshmasyinyin tөrek halyiklaryi buencha ekspertyi Mieste Hotopp-Riecke, tatar-bashkort mәdәniyat yzәge rәise Rәis Hәlilov kilde.

Әngәmә baryishyinda Celi Osman һәm Mieste Hotopp-Riecke, in berenche chiratta, Refat Chubarov isemennәn kainar sәlamnәr һәm anyin hezmәttәshlek itәrgә telәven җitkerde. Sonyinnan alar kyiryim tatarlaryinyin bygenge hәle өchen borchyilularyin belderde. Venera Vәgyiizova, Ildar Harisov һәm Rәis Hәlilov isә Rossiyadәge milli azchyilyik hokuklaryin kyisuga borchularyin belderde. Refat Chubarov Almaniyadә yashәyche millәttәshlәre asha diplomatlarda kyizyiksyinu uyatkan kyiryim tatarlaryinyin bygenge hәlen chagyildyiruchyi dokumentlarnyi birep җibәrgәn. Barlyik aktivistlar da yzlәrenen sәyasәtche bulmavyin, lәkin Tatarstanda һәm Kyiryimda yashәyche millәttәshlәrenen yazmyishyin kaigyirtuyin, elemtәlәrne nyigyityirga, mәglymat belәn tәemin itergә әzer buluyin әitte. Milli azchyilyikka karata Rossiyadәge vәzgyiyat, Ukrainadagyi kebek yk, kisken hәldә kala birә, dip sanyii alar.

Almaniyanen Chit il eshlәre ministrlyigyi vәkillәre Rossiyadәge һәm Kyiryimdagyi tatarlarga yardәm ity yullaryin ezlәydә katnashyirga tәkdim itte. Yagni, Rossiyadәge tatarlarnyin telgә bulgan hokukyin, ә kyiryim tatarlaryinyin telgә, җirgә, sәyasi hokuklaryin torgyizuda yardәm tәkdim itelde. Ukraina һәm Rossiya җәmgyiyatlәrenen tөrle buluyina karamastan, milli azchyilyiknyin hәle, alarnyin problemalaryi bertөrle buluyi gaҗәplәnderә. Kilәchәktә dөres kararlar ezlәy, milli azchyilyiklarga berenche chiratta Evropa instanciyalәre, Genevadagyi BMOnyin social mәsәlәlәr buencha Sovetyi, shulai uk ike yaklyi Rossiya-Almaniya һәm Ukraina-Almaniya parlament tөrkemnәre asha yardәm ity belәn shөgyillәnergә kirәklege turyinda әitelde.

Nәtiҗәdә ike yak ta tatarlarga bәile bulgan gumanitar mәsәlәlәr hakyindagyi mәglymat belәn almashu, Almaniyadә sәyasi-diplomatik hezmәttәshlәrne ezlәydә konsultaciyalәr, kyiryim tatarlaryi Mәҗlese delegaciyasenen turizm, iktisad, mәgarif һәm mәdәniyat өlkәsendә hezmәttәshlek buldyiru maksatyi belәn Almaniyagә barunyi oeshtyiru kararyina kilende. Chit il eshlәre ministrlyigyi yzara mәglymat almashu, Ukrainadagyi һәm Rossiyadәge milli azchyilyiklarnyin hәlen yaktyirtu maksatyi belәn tatar oeshmalaryi belәn mөnәsәbәtlәrne һәrdaim nyigyityip toryirga kirәk dip taptyi.

Mieste Hotopp-Riecke, Venera Vәgyiizova, Berlin

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Руководители татарских организаций Германии встретились с представителями Совета Европы по правам человекаTatarlar.ru 15 05.09.2009 . 11:33

Дан старт кампании татарских организаций в Германии по соблюдению прав человека татарских народов Украины и Российской Федерации. Поводом для этого послужили продолжающая оставаться бедственной ситуация в Крыму и голодовка крымских татар в Киеве, а также недопустимое подавление права на язык “малых народов” в Российской Федерации.

Призыв был поддержан многими международными организациями (Федеральным Союзом Европейских Национальных Меньшинств, Домовиной (Союз лужицких сорбов), Инициативой за права человека в Туркменистане, организацией Германия-Кавказ и многими другими), а Общество содействия народам, нахрдящимся в опасности, дало старт кампании в прессе. Инициаторы призыва “Мы обеспокоены!” были приглашены в Берлин в германский МИД на встречу с г-ном доктором Петером Кеттнером (референт по проведению политики в области прав человека и гуманитарной помощи), Яном Канторчиком (руководитель отдела Совета Европы) и сотрудницей МИДа, курирующей Украину.

Гости были представлены на встрече следующими лицами: Джели Осман, председатель землячества крымских татар в Германии, Венера Вагизова, сопредседатель правления союза татар Германии “Татарлар Дойчланд” и главный редактор журнала АлТаБаш, Ильдар Харисов, президент Общества содействия Восточной Европе, Мисте Хотопп-Рике, председатель правления межкультурного общества ТАМГА и эксперт по тюркским народам общества содействия народам, которым угрожает опасность, а также Раис Халилов, председатель татарско-башкирского культурного центра.

Во время беседы Джели Осман и Мисте Хотопп-Рике передали приветы и пожелания плодотворного сотрудничества от имени Рефата Чубарова, а также доложили о вызывающем озабоченность сегодняшнем положении крымских татар; Венера Вагизова, Ильдар Харисов и Раис Халилов выразили обеспокоенность продолжающимся наступлением на права национальных меньшинств в Российской Федерации и растущим недоверием в отношении отдельных групп нерусских народов федерации.

Рефат Чубаров передал через крымскотатарских соотечественников, проживающих в Германии, документы и обзор сегодняшнего положения, что вызвало заметный интерес дипломатов. Все активисты подчеркнули, что они – не политики, но их беспокоит судьба своих соотечественников в Татарстане и в Крыму, и они хотели бы наладить контакты, информационное обеспечение и поступление помощи. Положение в Российской Федерации, так же, как и в Украине в том, что касается национальных меньшинств, остается напряженным.

Представители германского МИДа предложили помощь в поиске подходящих путей для оказания содействия как татарам в РФ, так и крымским татарам в Крыму: казанским татарам в том, что касается их права на язык, крымским татарам – в отношении прав на язык, землю, страну, а также их политических прав. Особенно поразило, что при всех различиях украинского и российского общества национальные меньшинства оказываются в недопустимых условиях, когда речь идет о попрании их прав. В будущем необходимо заняться поиском приемлемых решений, как оказать поддержку национальным меньшинствам, и прежде всего – через европейские инстанции, как то Совет Европы и Совет ООН по социальным вопросам в Женеве, а также через двусторонние российско-германские и украинско-германские парламентские группы.

Стороны пришли к конкретным договоренностям об информационном обмене по гуманитарным вопросам касательно татарских народов, консультаций при поиске политико-дипломатических партнеров в Германии и подготовке визита делегации Меджлиса крымских татар в Германию, чтобы найти пути сотрудничества в области туризма, экономики, образования и культуры.

Беседа прошла в атмосфере искреннего интереса, понимания и готовности идти навстречу друг другу. По желанию МИДа отношения с татарскими организациями должны и впредь поддерживаться с целю обмена информацией, в ключе освещения положения национальных меньшинств в Украине и в России, а также демократизации и европейской интеграции.

Мисте Хотопп-Рике & Венера Вагизова, Берлин, Германия

In der Nacht vom 29. auf den 30. Juli 2009 ereignete sich ein gewalttätiger Zwischenfall vor dem Gebäude des Ministerrates der Republik Ukraine. Das Protestcamp von krimtatarischen Aktivisten, die seit April dort friedlich auf die katastrophale Menschenrechtslage auf der Krim aufmerksam machen,  wurde von einer Gruppe maskierter Männer attackiert, die Menschen geschlagen und gefesselt.

Kiev protest

Die Sicherheitsdienste und Spezialeinheiten zum Schutze der Regierungsgebäude wurden ungefähr 15 Minuten vor Mitternacht abgezogen, was sonst nie vorkommt. Ein Bus mit verdeckten Kennzeichen fuhr dann um 12 Uhr nachts vor und aus ihm sprangen circa 30 durchtrainierte Männer, die in einer Blitzaktion mit eingeübten Kampfsporttritten und -schlägen die gesamte Infrastruktur des kleinen provisorischen Camps als auch die Plakate, Fahnen und die Menschen selbst attackierten. Die krimtatarischen Protestler wurden dabei nicht auf den Körper geschlagen, sondern Ihnen wurden die Arme zusammengedrückt und gefesselt. Anschliessend wurden sie alle auf den Boden geworfen, um die Zerstörung des Camps nicht behindern zu können. Dies alles passierte vor dem Ministerrat im Zentrum der Stadt – nach zehn Minuten war der Überfall vorbei, der wieder einmal belegt, wie notwendig internationale Solidarität mit der krimtatarischen Demokratiebewegung ist.

Die Protestierenden wurden am Morgen danach zum Verlassen des Geländes aufgefordert und die Stelle des Vorfalls weiträumig abgesperrt. Ob für eine polizeiliche Untersuchung des Überfalls, bleibt abzuwarten, denn wie einer der Aktivisten, Rinat Shaymardanov, dem Radiosender RFE/RL berichtete, hätten Polizisten, die die Aktion aus einiger Entfernung beobachteten, nicht eingegriffen.

Es scheint eher eine Absperrung zu sein, um den Protestierenden eine Forstsetzung ihrer Aktion unmöglich zu machen.

(http://www.rferl.org/content/Crimean_Tatar_Protesters_Attacked_In_Kyiv/1789147.html)

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Crimean Tatar Protesters Attacked In Kyiv

At the night of july 29./30. 2009 approximately at 12 p.m. a bus with hidden registration numbers stopped in front of the camp of Crimean Tatar protesters at the building of Cabinet of Ministers of Ukraine. Ten-fifteen minutes before all milita patrols around the camp had disapeared. About 30 people in civil clothers went out of the bus and attacked 10-15 protesters who were on duty at the camp at that night. Attackers did not beat the demonstrants but blocked them taking the hands and using something like Ju-Jutsu techniks then put them down to the earth.

Others broke the slogans and flags, destroyed the local infrustructure of the camp, collected and took off the iron barrels which were used by demonstrants as drums. The barrels were put into bus abnd taken away. It took not more than 10 minutes. Immediately after that attackers entred back to the bus and went away. At the morning the militia came to the protesters and demanded they to reduce the square of thei camp, then militia surronunded the territory of the camp by iron grates.
Rinat Shaymardanov, a representative of Crimean Tatar advocacy group Avdet, accused police officers nearby of standing idly by while about 30 young men attacked the sleeping protesters and destroyed their posters and signs.

The group has been protesting in front of the government building since mid-April, demanding a system for the gradual privatization of state-owned land in Crimea by the peninsula’s indigenous Crimean Tatars.

http://www.rferl.org/content/Crimean_Tatar_Protesters_Attacked_In_Kyiv/1789147.html

Now the protesters are busy with the restoration of their slogans and camp.

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July,30, 2009

DEMOCRACY “BY TIMOSHENKO” by Server Bekir, Ukraine

More than 20.000 Crimean Tatar’ families, which have returned from the places of deportation, for many years get the ungrounded refusals in land allotments by Crimean authorities. They organized a picket near the building of the Supreme Ministers, which is already for 80 days requiring from the Government the allotment of lands for habitation building. These lands are located on empty and unutilized for many years fields, and the ownship belongs to different ministries and departments of the state.

The decree of the President of Ukraine # 435/2008 “About additional measures on providing the right for land of the citizens, who live on the territory of Crimean Autonomic Republic” (May, 14, 2008), set up the task for the Supreme Ministers to solve the land problem in Crimea.

Within the past year the Government of Timoshenko did nothing for solving the acute problem. Moreover, during this year several serious land conflicts happened in Crimea, when to the fields of protest the special troops were attracted with the permission to apply the table weapon against the unarmed repatriates in their built houses and mosques. At the same time hundreds of hectares of Crimean land were sold out to business corporations close to authorities, that was made with violation of all norms and requirements of the Ukrainian land legislation.

Indignant at open sabotage of the Decree of President, on May, 12, 2009 Crimean Tatars have organized the picketing of the Supreme Ministers of Ukraine, requiring from the Government to stop the land lawlessness in Crimea and to decide the land problems of repatriates.

During the picket the two-week hunger-strike was held, which resulted in hospitalization of three participants of action. Dozens of written appeals of the picketers remained without any answer, that also contradicted with all operating norms of law in Ukraine.

Moreover, instead of the execution of the task of the President, the Government, with the help of law structures, renders the psychological and physical pressure on the picketers, trying to force them to give up the requirements. The picketers are forbidden to put the tents, people are forced to spend the nights in the open sky, regardless any weather conditions. The informative block of the picket was set – not a single central TV channel of Ukraine during 80 days gave at least one report about the action. The Government blackmails the protesters, saying that the land question will not be decided until the picket is not cut down. But how is it possible to trust those, who have built the policy on deception? During the hunger-strike the picketers were promised that the question will be decided, as soon as they will stop the hunger-strike. The exhausted people trusted the authorities, stopped the hunger-strike and even purchased the tickets to return to Crimea, but they were cynically deceived. The question is not decided till now. Moreover, the authorities from demonstrative inactivity have turned to the active actions against the picketers.

At night, July 29-30, the Crimean Tatar picket was attacked. More than thirty men, who have arrived by bus with darkened windows and mudded numbers, attacked asleep participants of action of protest, broke the placards and transparencies, scattered about and stole the property of the picketers. The militiamen, instead of providing safety of action, were watching apathetically what was going on, that obviously specifies the involvement of authorities to the happened attack.

The picketers have sent the statements to the President of Ukraine, Prime Minister, the Executive of Verkhovna Rada in human rights, General Prosecutor, minister of the Ministry of Internal Affaires, with a requirement to halt the lawlessness, find and call for responsibility the guilty in that violation of human rights.

The participants of the action of protest declare that no intrigues of the Government will compel them to cut down the picket and give up the requirements. “We have no other choice. Our children need habitation, and our parents, who were deprived the houses by the criminal Stalin regime and experienced all horrors of genocide in deportation, need roof over a head”, say the picketers. On their opinion, the responsibility for the gross violation of human rights lies on the Prime-Minister Julia Timoshenko, as the Chief of the executive power in the country.

Offener Appell zur Menschenrechtslage der Tataren in der Russländischen Föderation und der Ukraine.

Wir sind in Sorge! Mы беспокоимся!

Menschenrechte der tatarischen Völker anerkennen

Признать права татар!

kök bayrak anim tatarstan flag

Wir, in Deutschland lebende Krim- und Wolga-Tataren, verfolgen mit wachsender Sorge die unheilvolle Entwicklung der nationalen Politik in der Russländischen Föderation und in der Autonomen Republik Krim / Ukraine.

Wir protestieren hiermit gegen die Beschneidung des Rechtes auf Muttersprache und auf Heimat. Wir wenden uns an die Bundesregierung Deutschlands und die binationalen Parlamentariergruppen  mit der Bitte, auf der Ratifizierung der EU-Charta der Regional- und Minderheitensprachen seitens der Russländischen Föderation zu bestehen.

Es ist keine Demokratie in Russland und der Ukraine möglich ohne die Wahrung ihres multikulturellen Erbes und ohne die Menschenrechte auf Muttersprache und Heimat zu achten.

Celi Osman, Alim Saitov, Norbert Link-Hessing, Günzburg

Landsmannschaft der Krimtataren in Deutschland e.V. (http://tatarlar.de/)

Rais Khalilov, Berlin

Tatarisch-baschkirischer Kulturverein e.V. (www.tbkv.de)

Dr. phil. Alia Taissina, Schamil Gimajew,  Weiler bei Bingen,

Tatarisch-baschkirischer Verlag „Bertugan

Venera Gerassimov-Vagizova, Mieste Hotopp-Riecke, M.A.

Interkultureller Integrationsverein TAMGA e.V.

Bari Dianov

Tatarlar Deutschland e.V.

Redaktion Altabash – Die Zeitschrift der Tataren und ihrer Freunde

Dr. des. Aliye Yasyba

Informations- und Dokumentations-Zentrum der Krimtataren Kiew/Berlin

Bitte unterstützen Sie diesen Appell!  Schreiben Sie an: AdaletAzadliq@gmx.de

Unterstützt von:

Tilman Zülch, Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (www.gfbv.de/)

Hans Heinrich Hansen, Federal Union of European Nationalities (www.fuen.org)

Ildar Kharissov, Gesellschaft für Osteuropa-Förderung e.V.

Ekkehard Maaß, Deutsch-Kaukasische Gesellschaft e.V. (www.d-k-g.de)

B. Ziesch, Bund Lausitzer Sorben – DOMOWINA

Farid Tuhbatullin, Turkmen Initiative for Human Rights, Vienna / Austria

(Turkmenische Initiative für Menschenrechte, Wien, www.chrono-tm.org)

Dr. drs. Jabik van der Bij, Rat der Friesischen Bewegung, Niederlande

Prof. Dr. Swietlana Czerwonnaja, Torun/Moskau

Prof. Dr. Nadir Devlet, Istanbul

Ali Khamsin, Krimtatarisches Nationalparlament Medzhlis, Aqmescit/Simferopol, Krim/Ukraine

Edip Yaltır, Istanbul

Sagit Hayri, World League of the Tatars

Witek Hebanowski, Warschau

Zufar Zainullin, Tatar-Bashkir Cultural Union „Çişma“, Riga, Lettland

Henryk Szadziewski, Uygur Human Rights Project, www.uhrp.org

Anatoly Mironov, Verein der Tschuwaschen Kaliningrad, http://chuvash.eu

Mubeyyin Batu Altan, Crimean Tatar Research and Information Center, MD/USA

Timur Seifullen, President of the Estonian EBLUL-Branche, European Bureau of Lesser Used Languages / Chair of the Cultural Center of Tatars in Estonia “Yoldõz”

Wir sind in Sorge! Rechte auf Muttersprache und Heimat der Tataren gefährdet.

Tatarstan, Russländische Föderation

Nachdem die russische Regierung im letzten Jahr bereits die Regional-Ethnische Komponente im Muttersprach-Unterricht der Russländischen Föderation (Gesetz Nr.309) gestrichen hat, wurden nun tatarische Fakultäten aufgelöst und tatarisch als Unterrichtssprache praktisch abgeschafft – Prüfungen dürfen nur noch auf russisch abgelegt werden, unterrichtet wird nun auf russisch. Die Regional-Ethnische Komponente beinhaltete, dass auch kompakt siedelnde Minderheiten außerhalb ihrer „Föderations-Subjekte“ (autonome Republiken, Bezirke und Kreise) in ihrer jeweiligen Muttersprache unterrichtet werden konnten. Nach diesem Angriff auf die Volksbildung der nationalen Minderheiten im letzten Jahr folgte nun die Beschneidung innerhalb der Entitäten der jeweiligen Titular-Nation: Seit letztem Jahr kein Tatarisch mehr in Russland, Baschkostostan und anderswo, seit diesem Jahr nun kein Tatarisch innerhalb Tatarstans! Von 712 nationalen tatarischen Schulen in der Russländischen Föderation im Schuljahr 2004/05 blieben im letzten Schuljahr noch 490 und diese Tendenz setzt sich rasant fort!

Am 28. Mai verabschiedete der Staatsrat Tatarstans eine Resolution an Staatspräsident Dimitry Medwedew,  Ministerpräsident Wladimir Putin, den Vorsitzenden des Föderationsrates Sergej Mironow und den Präsidenten der Staats-Duma, Boris Gryslow. In diesem Apell „Über die Ratifikation der Europäischen Charta der Regional-und Minderheitensprachen“ heißt es, die Parlamentarier der Republik sollten alle Möglichkeiten nutzen, nationale Traditionen, Kulturen und Heimatsprachen der Bürger der Russländischen Föderation verschiedener Nationalität zu schützen und bewahren und die im Mai 2001 von der RF unterzeichnete Charta müsse endlich ratifiziert werden. Der Vorsitzende des Städtetages der RF für Kultur betonte „Die jahrhundertelange Geschichte der Koexistenz verschiedener Kulturen und Sprachen, die Erfahrung von gemeinsamem Aufbau und Verteidigung des Landes von uns allen – dies sind die unikalen Traditionen unseres Staates. Auch konnte die Russländische Föderation so ein Kontinente-übergreifendes Zentrum der Kameradschaftlichkeit der Völker und Kulturen werden“

Die Forderungen der tatarischen Parlamentarier sind, alle Kinder nationaler Minderheiten frei wählen lassen zu können, in welcher Sprache sie unterrichtet werden möchten. Dafür sind die Möglichkeiten auszubauen – nicht einzuschränken. Denn die Rede ist nicht allein vom Schutz einer nationalen Sprache, sondern vom einzigartigen Reichtum der Vielsprachigkeit der RF generell.

Autonome Republik Krim, Ukraine

Seit dem 6. April protestieren vor dem ukrainischen Ministerratsgebäude über 120 Krim-Tataren gegen die Landvergabetaktik der Ukrainischen Behörden. Seit 50 Tagen befinden sich einige der Protestierenden im Hungerstreik. Bisher mußten drei Hungerstreikende in Hospitäler eingeliefert werden. Am 25. Mai schlossen sich weitere 16 Menschen dem Hungerstreik an. Eine adäquate Reaktion der Regierung blieb bisher aus. Niemand spricht mit den krimtatarischen Aktivisten. Seit nunmehr 17 Jahren seit der Rückkehr aus der Deportation warten immer noch über 70.000 Krimtataren (15.000 Familien) auf die Zuteilung von Land, denn ihre ehemaligen Besitztümer wurden nach der Deportation von Russen übernommen, die auch jetzt noch Eigentümer sind. Entschädigung gab es bisher für niemanden der ehemals deportierten Völker (Krimgiechen, Krimdeutsche, Armenier, Bulgaren, Tataren, Karaimen). Die krimtatarische Sprache droht auszusterben: Den 265.000 Krimtataren in der Autonomen Republik Krim stehen lediglich 14 nationale Schulen zur Verfügung! Die Forderungen des friedlichen Protestes vom 8. Juni 2008 aus Kiew sind:

  • Beginn eines ernsthaften Dialoges mit den Machtorganen der Ukraine
  • Gewährung der demokratischen Rechte auf Land, um eigene Häuser bauen zu können
  • Karaimen, Kirimtschaken und Krim-Tataren als indigene Völker der Krim anerkennen
  • Krimtatarisch als offizielle Sprache der Autonomen Republik Krim neben Russen und Ukrainisch anerkennen
  • Ein systematisches staatliches Unterstützungsprogramm für die in den Deportationsgebieten verbliebenen Krimtataren in Zentralasien mit dem Ziel Rückkehr und Wiederansiedlung auf der Krim

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Mы беспокоимся!

Признать права татар!

Мы, живущие в Германии крымские и казанские татары, с растущей озабоченностью следим за развитием национальной политики в Российской федерации и в Автономной Республике Крым. Мы протестуем против того, что татар лишают права на родной язык и родину. Мы обращаемся к правительству Федеративной республики Германии и бинациональным парламентским группам с просьбой настоять на том, чтобы Российская Федерация ратифицировала Хартию ЕС о языках территориальных и национальных меньшинств. Демократия в России и на Украине невозможна, если не будет сохраняться их многонациональное наследие и не будет соблюдаться право на родной язык и родину.

Celi Osman, Alim Saitov, Norbert Link-Hessing, Günzburg

Землячество крымских татар в Германии

Rais Khalilov, Berlin

Татаро-башкирский культурный центр.

Dr. phil. Alia Taissina, Schamil Gimajew, Weiler bei Bingen,

Татаро-башкирское издательствоБертуган

Venera Gerassimov-Vagizova,  Mieste Hotopp-Riecke, M.A.;

Редакция татарского журнала «Алтабаш»,  Межкультурное интеграционное общество «Тамга»

Bari Dianov,

общество «Татарлар Дойчланд».

Dr.des. Aliye Yasyba

Информационно- документационный центр крымских татар Kiew/Berlin

Поддержите, пожалуйста, это обращение!

Пишите на адрес: AdaletAzadliq@gmx.de

При поддержке

Тильмана Цюлиха, Общество защиты прав угнетенных народов,

Ильдара Харисова, общество содействия Восточной Европе

Ekkehard Maas, Немецко-кавказская ассоциация

Farid Tuhbatullin, Turkmen Initiative for Human Rights, Vienna / Austria

(Turkmenische Initiative für Menschenrechte, Wien, www.chrono-tm.org)

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Endiseliyiz!
Tatar halklarının insan haklarının kabullenilmesi!
Biz Almanya’da yasayan Kırım ve Kazan Tatarları gittikçe çoğalan bir endise içinde Rusya Federasyonu’nda ve Ukrayna´daki Özerk Kırım Cumhuriyeti’ndeki ulusal politikanın facialı gelisimini izlemekteyiz.
Bu yolla anadil kullanımı ve vatan hakkının çiğnenmesini protesto ediyoruz. Rusya Federasyonu tarafından mahal ve azınlık dillerine ait AB-sartnamesi’nin tasdiğinde ısrarda bulunmaları isteğiyle Federal Almanya Cumhuriyeti ve bilateral parlamento heyetlerine sesleniyoruz. Rusya ve Ukrayna’da çok kültürlü miras korunmadan, anadil ve vatan hakları kabullenilmeden demokrasi gerçeklesemez.
Celi Osman, Alim Saitov, Norbert Link-Hessing, Günzburg
Almanya´daki Kırım Tatar Cemiyeti (Tatar Birliği)
Rais Khalilov, Berlin
Tatar-Baskurt Kültür Derneği
Dr. phil. Alia Taissina, Schamil Gimajew, Weiler bei Bingen,
Tatarca-Baskurtça Yayınevi „Bertugan“
Venera Gerassimov-Vagizova, Mieste Hotopp-Riecke, M.A.
Kültürlerarası Uyum Derneği TAMGA e.V.
Bari Dianov
Tatarlar Deutschland e.V.
Redaksyon Altabash – Tatarların ve Arkadaslarının Dergisi
Dr. des. Aliye Yasyba
Kırım Tatarları Enformasyon ve Dokümentasyon Merkezi, Kiew/Berlin
Lütfen bu beyannameyi destekleyiniz! Yazacağınız adres: AdaletAzadliq@gmx.de
Destekleyenler:

Prof. Dr. Svetlana Çervonnaya, Torun/Moskau

Prof. Dr. Nadir Devlet, Istanbul

Ali Hamsin, Kırım Tatar Milli Meclisi, Aqmescit/Simferopol

Hans Heinrich Hansen, Avrupalı Halklarının Federal Birliği (www.fuen.org)

Tilman Zülch, Mağdur halkları Koruma Teskilatı (www.gfbv.de)

Ekkehard Maaß, Alman-Kafkas Topluluğu

İldar Kharissov, Doğu-Avrupa-Destek Kurumu

Farid Tuhbatullin, Türkmen İnsan Hakları İnisyatifi, Viyana . (www.chrono-tm.org)

B. Ziesch, Bund Lausitzer Sorben – DOMOWINA

Dr. drs. Jabik van der Bij, Rat der Friesischen Bewegung, Hollanda

Edip Yaltır, Istanbul

Sagit Hayri, Bütün Dünya Tatar Ittihati

Witek Hebanowski, Varsova

Zufar Zainullin, Tatar-Baskir Kültür Birligie „Çişma“, Riga, Latvia

Henryk Szadziewski, Uygur Insan Haklari Projesi, www.uhrp.org

Anatoly Mironov, Çuvas Kurulusu, Kaliningrad, http://chuvash.eu

Mubeyyin Batu Altan, Crimean Tatar Research and Information Center, MD/USA

Timur Seifullen, Estoniya EBLUL-subesi baskani, European Bureau of Lesser Used Languages / Tatar Medeniyet Merkezi Estoniya “Yoldõz” baskani
Endiseliyiz! Tatarların anadil ve vatan hakları tehlike içinde.

Tataristan, Rusya Federasyonu
Rusya hükümeti geçen sene zaten Rusya Federasyonu’nun anadil dersindeki mahal-etnik unsurunu sildiği halde (Kanun No.309), simdide Tatar fakülteleri kapatılıp Tatarca öğretim dili olarak fiilen kaldırılmıs bulunuyor – sınavlar artık sırf Rusça verilmekte ve ders dilide aynı sekilde artık Rusçadan ibaret. Mahaletnik unsurunda toplu yerlesen azınlıkların kendi “Federasyon-Birlikleri“ dısındada (bağımsız cumhuriyetler, ilçeler und kazalar) kendi öz anadillerinde ders almaları öngörülüyordu. Ulusal azınlıkların halkeğitimine olan geçen seneki bu saldırıyı simdide titüler ülke birliklerinin içindeki kıstlamalar takip ediyor: Geçen seenden beri Rusya’da, Baskürdistan’da veya baska bir yerde Tatarca dili kaldırılıd, bu seneden itibarende Tatarca Tataristan’da kaldırılıyor! 2004/05 senesindeki Rusya Federasyonu’ndaki 712 tane milli Tatar okulundan geçen öğretim yılında sadece 490 tane kalmıstı ve bu eğilim süratle devam etmekte!
28 Mayıs tarihinde Tataristan’ın hükümet kurulu Cumhurbaskanı Dimitry Medwedew, Basbakan Wladimir Putin, Federasyon Kurulu Baskanı Sergej Mironow ve Hükümet-Duması’nın Cumhurbaskanı Boris Gryslow’a bir karar ilettiler. Bu “Mahal ve Yerel Diller Avrupa ‰artnamesinin Tasdiknamesi Gereğinde“ olan adlı beyannamede Cumhuriyet parlımanterlerinin Rusya Federasyonu’nun çesitli uyruklu vatandaslarının milli geleneklerinin, kültürlerinin ve anadillerinin her türlü olanağı kullanarak korunup sürdürülmesini sağlamalrını ve RF tarafından Mayıs 2001’de imzalanan ‰artnamenin artık yürürlüğe girmesini içerir. RF ‰ehir Parlamentosu Kültür Baskanı da vurgulayarak “Asırlardır çesitli kültür ve dillerin beraberliğinin tarihçesi ve ülkenin beraberce kurulusu ve hepimizce müdafası – iste bunlar devletimizin emsalsiz gelenekleridir. Böylece Rusya Federasyonu da halkların ve kültürlerin arkadsalığının kıtalar arası bir merkezi olmustur“, dedi.
Tatar parlımanterlerin talebi, her milli azınlıktan çocukların öğretim dilini serbestçe kendilerinin seçebilmeleridir. Bunu için olanaklar genisletilmeli – ama kısıtlanılmamalıdırlar. Çünkü mevzubahis sırf milli bir dilin korunması değil, Rusya Federasyonu’nun çokdilliliğe özgün yegane zenginliğidir.
Özerk Cumhuriyet Kırım, Ukrayna
6 Nisandan beri 120 Kırım Tatarı ukraynalı resmi makamların toprak dağıtımı taktiğini meclis binasının önünde protesto ediyorlar. Protestoculardan bazıları 50 günden beri açlık grevinde. ‰imdiye kadar açlık grevinde bulunan üç kisi kliniklere götürülmek zorunda kaldılar. 25 Mayısta açlık grevine 16 kisi daha katıldı. Ama hükümet tarafından hala uygun bir reaksiyon gösterilmemistir. Hiç kimse Kırım Tatar aktivistlerle görüsmemekte. Sürgünden döndüklerinden beri 17 yıldır 70.000 Kırım Tatarı (15.000 aile) hala kendilerine düsecek toprak payını bekliyorlar, çünkü sürgün esnasında eski mülkiyetleri simdiki mal sahipleri olan Ruslar tarafından alınmıstır. Sürgüne gönderilen hiç bir halk grubu için simdiye kadar bir tazminat ödenmemistir (Kırım Yunanları, Kırım Almanları, Ermeniler, Bulgarlar, Tatarlar, Karaimler). Kırım Tatar Dili ölmek üzere: Bağımsız Cumhuriyet Kırım’da yasayan 265.000 Kırım Tatarı için sırf 14 tane milli okul bulunmakta! 8 Haziran 2008’de Kiev’de olan barısçıl protestonun talepleri:
• Ukrayna’nın İktidari makamlarıyla ciddi bir diyaloğa girilmesi
• Ev kurabilmek için demokratik haklarla toprak sahipliğinin sağlanması
• Karaimlerin, Kırımçakların ve Kırım Tatarlarının Kırım’ın yerel halkları olarak kabullenilmeleri
• Kırım Tatarcası’nın Bağımsız Cumhuriyet Kırım’ın Rusça ve Ukraynaca’nın yanında resmi dil
olarak kabullemilmesi
• Orta Asya’nın sürgün bölgelerinde kalmıs olan Kırım Tatarlarının tekrar Kırıma dönüp
yerlesebilmeleri için devlet tarafından sistematik bir destek programının hazırlanılması

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We are in anxiety!

Acknowledge the Human Rights of Tatar peoples in CIS!

Tatarstan, Russian Federation

After the federal goverment of the Russian Federation (RF) erased allready last year the „Regional-Ethnic Component“ within the mother tongue education system, now Tatar faculties were disbanded and Tatar language as an official education language is banned from the Universities – examinations are only in Russian language now, lessons only in Russian too. The „Regional-Ethnic Component“ comprehended the possibility of offering mother tongue education to compact settings of national minorities outside the titular subjects (autonomous Republics, counties, districts). After that assault against the people education service of national minorities last year issued now the cut of education rights inside each entities of titular nations: Since last year no Tataric in Russia outside Tatarstan, since now no Tatar education service inside the Republic of Tatarstan!? From 712 national Tatar Schools in 2004/05 last school-year just 490 remained alive. That tendency still rapidly continues.

On may 28. Majors and aldermans of all counties of the Republic of Tatarstan came along and passed a appeal forward the prime minister Wladimir Putin, the president Dimitry Medvedev, the head of Federations Council Sergey Mironov and the president of the State-Duma, Boris Gryslov. In that proclamation „Regarding the ratification of the European Charta of regional and minority languages“ is declared, that the parliamentarians of the whole Republic should use all possibilities in order to save and secure the national traditions, cultures and native languages of all citizens of the different native peoples inside the RF. And: Now the RF should ratify immediately this Charta of minority languages, which was already signed by the Russian government in may 2001.

The head of the congress of city parliaments of Tatarstan emphasized, that “The centuries of common history and life of the diverse people, cultures and languages, the experience of liberating and rebuilding the homeland together are unique traditions of our common state. This way the Russian Federation should be seen as an intercontinental center of friendship, team spirit and co-existence of people and cultures”.

The declared demand by the parliamentarians is the opportunity of free election of every child’s own mother tongue education. Therefore the infrastructure and the juridical basis has to enlarge and defend, not to erase and cut by the government of Russian Federation.   These problems concerns not only one native language in the country nor just one national minority, but every mother tongue as a generally mirror of richness and unique language diversity heritage in Russian Federation.

Autonomous Republic of Crimea, Ukraine

Since April 6. 2009 about 120 Crimean Tatar activists are protesting in front of the House of Ministers in Kiev against the governmental strategy of land-allocation at their homeland Crimea.  Since 55 days the protesters are in hunger strike, three compatriots had to be taken to the hospital. At May 25. another 16 Crimean Tatars joined the action, but a reaction in a adequate manner is missing until today. Nobody is talking with the former deported people in front of the government building.

Since more than 17 years ago more than 70.000 Crimean Tatars (around 15.000 families), who returned from former deportation areas are still waiting for land allocation, because at their own land are living now Ukrainians and Russians. A compensation did not take place for the former deported people (Greeks, Armenians, Caraites, Crimean Tatars, Crimean Germans, Bulgarians). For more than 265.000 Crimean Tatars in Autonomous Republic of Crimea existing only 14 national schools with mother tongue education. The demands of that peaceable protest from June 8. 2009 are:

  • Start of a serious dialogue with the structures of power of Ukraine
  • Guarantee of democratic rights for land, in order to build own houses
  • Recognition of Krimchaks, Caraites and Crimean Tatars as indigenoues people of Crimea
  • Equalization of Crimean Tatar language with Ukrainian and Russian as official language at AR Crimea
  • Installation of systematical state advancement program in order to support the return and re-integration of the  Crimean Tatars from deportation areas in Central Asia

The signatories of this declaration turning against the cut of human rights for mother tongue and homeland. We please the governments of Federal Republic of Germany, Russian Federation and Republic of Ukraine as well as the bi-national parliamentarian groups of the German Bundestag to support the ratification of the European Charta of Regional- and Minority languages, to recognize the multi cultural heritage of our countries and to esteem and protect the human right for native language and homeland.

fine crimean tatar cuisine263 An tatarischer Kochkunst Interessierten bieten wir hier die Möglichkeit, ein kleines feines neues Kochbuch zu bestellen: “Crimean Tatar Fine Cuisine” von Shevkiye Seitmemetova. Auf 60 vierfarbig illustrierten Seiten bietet die Autorin appetitliche Speisen zum Nachkochen an, eingeführt von einem Artikel zu krimtatarischer Geschichte und krimtatarischer Küchentradition. Von Vorspeisen wie Suppen, Bohnengerichten, Dolma, Pilav und Sarma über Tscheburek, Kobete, Dört Kesma Manti und Schaschlik bis zu Desserts wie Tava Loqum, Sarayli, Qurabiye und Qadayif reicht dann der Reigen der Köstlichkeiten. Zu bestellen unter: tamga@gmx.de

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Wer das Büchlein direkt auf der Krim kaufen möchte, wende sich an die Autorin:

Shevkiye Seitmemetova, 32 Basenko, Bakhchisaray, Efsane Bed & Breakfast Ethno-Culture Tourism Agency, +38 0655 447861  / mobile: +38 0665 707845

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Im Rahmen des Kinderfestes im Nachbarschaftshaus Orangerie führte die Theatergruppe von TAMGA e.V. ihr neuestes Stück “Rotkäpchen und Petja” auf. Unterstützt durch den Senat von Berlin (Aktionsprogramm “Vielfalt fördern – Zusammenhalt stärken”) konnten nach monatelanger Vorbereitung die tatarischen, russischen und deutschen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zur Freude aller Kinder dieses ungewöhnliche STück auf die Bühne bringen. Das Kinderfest wurde vom Projektbereich JuweL – Jugendliche bewegen sich und Lichtenberg als auch von Katjuscha e.V., TAMGA e.V. und Kiezspinne e.V. verwirklicht.

berluen